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»The Calling« / »In Love With A Murderer (feat. Musa)« (2 Track Single)

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»The Calling«
»In Love With A Murderer (feat. Musa)«
(2 Track Single)

02.11.2018

»Are We An Electric Generation Falling Apart?« (Album)

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»Are We An Electric Generation
Falling Apart?« (Album)

20.10.2017

»White Socks« (Single)

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»White Socks« (Single)
01.09.2017

»Song For Celine« (Single)

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»Song For Celine« (Single)
12.05.2017

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13 Seiten Fotostrecke aus JWD ("Joko Winterscheidts Druckerzeugnis") - Ausgabe #1 (April 2018)

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»The Calling« / »In Love With A Murderer« (2018)

»Are We An Electric Generation Falling Apart?« (2017)

Single-Info (2018)

»The Calling« / »In Love With A Murderer« | VÖ: 02.11.2018

"Driving in my dreams with both eyes closed" – eine bittersüße Stimmung umgibt den neuen Song “The Calling” von Matija. Ein Song, der zeitgemäße Fragen stellt, den Zuhörer von der ersten Sekunde in seinen Bann zieht und ihn in ein Bad der Melancholie abtauchen lässt. Ein großartiges Zusammenspiel aus hypnotischen Beats, Synthesizern, Klavier, federnden Gitarren und der weichen, eingängigen Stimme des Frontmanns.

“The Calling” - als konsequente Weiterentwicklung des Sounds von Matija, die ihr Debütalbum “Are We An Electric Generation Falling Apart?” letztes Jahr über Clouds Hill veröffentlicht haben und seitdem bereits mit einige etablierten Acts wie The 1975, Catfish & The Bottlemen oder Wanda als Support die Bühne teilten. Ihre erste Headliner-Tour im Dezember 2017, zahlreiche Auftritte in TV, Presse und Radio, u.a. in Joko Winterscheidts JWD-Zeitschrift, sowie ihr erster Festivalsommer haben das Quartett aus Matt Kovac (Vocals, Gitarre, Flöte), Jan Salgovic (Gitarre, Klavier, Synths), Johann Blake (Backings, Bass, Synths) und Sami Salman (Drums, Beats, Percussion) in ihrer Entwicklung reifen lassen.

Gekonnt verknüpft “The Calling” verschiedene Genres, besticht durch seine Vielseitigkeit, ein Pop-Refrain getragen von Hip-Hop Beats, dicken Bässen, schwebenden Gitarren und progressiven Synthesizern über einem Klavier, das stellenweise klassische Elemente verarbeitet - mit einem charmanten Schulterblick in Richtung der 80iger-Jahre. Produziert von und mit Johann Scheerer, hat sich ihr Sound weiterentwickelt - "Indie-Pop mit zeitgemäßem Mainstream Appeal".

Live zu sehen gibt es Matija auf ihrer The Calling Tour, die sie im Januar und Februar durch Deutschland bringen wird. 2019 wird ihr zweites Album erscheinen, gepaart mit einem prallen Festivalsommer und einer eigenen Headliner-Tour zum Album.

Single-Info (2017)

»White Socks« | VÖ: 01.09.2017

Viel gibt es zu erzählen, knapp ist die Zeit und gering der Platz. Das Debütalbum steht in den Startlöchern, „Are We An Electric Generation Falling Apart?“ erscheint am 6. Oktober. Vielseitig ist es geworden, uns erwartet auf dem Debütalbum der jungen Band ein bemerkenswert austarierter Eklektizismus. 10 Songs, ein Ritt durch verschiedenste Subgenres: oft große Popmusik, seltener auch Indie-Pop, Alternative, mal progressiv, mal optimistisch, mal nachdenklich, dabei immer eingängig. Zusammengehalten vom Bandsound, dessen Besonderheit Produzent Johann Scheerer (u.a. Peter Doherty) in der Arbeitsweise findet: „Wir haben analog aufgenommen, aber digital gemischt. Die Band musste also alles Live einspielen können, ein paar Details haben wir dann später eingebaut.“ In den Lyrics beschäftigt sich die Band mit illustren Themen: Gewinn und Verlust, Eskapismus, fremden Ländern, besonderen Familiensituationen und – logisch – dem anderen Geschlecht.

Eine erstaunliche Entwicklung hat die Band zuletzt genommen. Von der Münchener Indie- Hype-Band „The Capitols“ innerhalb eines guten Jahres zur internationalen Pop-Band „Matija“ verwandelt. Die Namensänderung dem Umstand geschuldet, dass man älter wird, dass man schon so lange miteinander arbeitet, dass ein äußerlicher Tapetenwechsel einfach auch gut getan hat und hilft neue Impulse zu setzen. Die Band ist ein Stück älter geworden (sie alle sind jetzt Anfang/Mitte 20), die Musik klingt noch mal ein ganzes Stück runder, die Melodien sind noch mehr auf den Punkt, die Vorbilder sind nicht mehr rauszuhören, die Inhalte sind erwachsener geworden.

Als Vorbote hauen Matija nun „White Socks“ raus. Disko-Pop für die Post-Indie-Generation. Ab dem 01.09. auch auf Ihrem Smartphone!

Im Vergleich zu den anderen Stücken auf dem Album ist „White Socks“ noch am ehesten eine Happy-go-lucky-Nummer getragen von einem sommerlichen Text auf einem funky Gitarrenthema. Den Titel des Songs hat man dann auch gleich mit einem Augenzwinkern im Musikvideo und auf dem Single-Cover umgesetzt.

Spannend auch die Remixe: Chris Vrenna, seines Zeichens Gründungsmitglied der Nine Inch Nails, wollte eigentlich schon die erste Single „Song for Celine“ remixen, nachdem Produzent Johann Scheerer ihm das Masterband vorgespielt hatte, doch der Bandwunsch zielte Richtung „White Socks“. Freundlicherweise fügt sich der Grammy-Preisträger dem Wunsch seiner jungen Kollegen.

Hinter dem zweiten Remix steht niemand Geringeres als Deantoni Parks, der u.a. mit John Cale, Omar Rodriguez-Lopez und Lenny Kravitz arbeitet oder gearbeitet hat und hier unter dem Projektnamen „Dark Angels“ Hand anlegt.

„White Socks“ erscheint als 3-Track-Bundle am 01. September über Clouds Hill.

Matija sind: Matt Kovac (Vocals, Flute), Jan Salgovic (Guitars), Johann Blake (Keys/Bass) und Sami Salman (Drums).

Biografie (2017)

Erster Akt. „Die Vorgeschichte“

Die fetten Indie-Jahre in den späten Neunzigern, als quasi monatlich eine sensationelle neue Band mit höllischem Charisma um die Ecke kam, sind vorbei. Wir schreiben das Jahr 2017. Die Popkultur ist zersplittert, diffus, wesentlich schnelllebiger als noch vor wenigen Jahren. Der Money Boy-Witz hat sich längst verselbstständigt, heißt jetzt Cloud Rap und ist zum eigenständigen Genre gemorpht. Die Halbwertszeit von Trends ist in Zeiten von Virals, Memes, Apps und Co. kurz geworden. „I bims“ wird noch bevor dieser Text zu Ende geschrieben ist, wieder out sein. Die Welt teilt sich in reddit-Leser und nicht-reddit-Leser. Frank Spilker versteht den Underground nicht mehr. Die Gitarre gilt unter Kids nicht mehr als das aller-coolste Instrument.

Das Ensemble tritt auf. Eine talentierte, charismatische junge Band erscheint im Rampenlicht. Vier Jungs, die damals kaum laufen konnten. Vier junge Männer, die sich ihr halbes Leben lang kennen. Zusammen zur Schule gegangen sind, auf Partys und im Club als Gang auftreten. Die meiste Zeit verbringen die vier Anfang Zwanzigjährigen allerdings im Proberaum und Tourbus.

Wie bei den meisten Bands anfangs, wird gecovert, aber bereits Titel von Hendrix, Led Zeppelin sogar Pink Floyd und solcherlei progressive Sachen. Die vier Musiker sind keine Laien, die musikalische Früherziehung kommt zum Tragen. Folglich ist es der Band bald erlaubt, eigene Stücke zu schreiben. Sie schreiben viel und verwerfen viel. Ausdauer und Lust an der Sache schärft ihr kompositorisches Talent. Damals heißen sie noch „The Capitols“.

Es dauert nicht lange bis die junge Band erste Erfolge verbucht, einen ersten kleinen Indie-Deal unterschreibt, schnell vor 1000 und mehr Leuten spielt, von den Medien wahrgenommen wird, das erste Mal im Fernsehen auftritt, die ersten großen Festivals spielt.

Dann tritt im Jahr 2016 die große Plattenfirma auf den Plan. Ein längerer Studioaufenthalt in den Hamburger Clouds Hill Recording Studios wird zur Zäsur: Aus den Capitols wird Matija.

Zweiter Akt. „Die Transformation“

Wir wollten keinen künstlichen Namen mehr tragen, es sollte etwas Persönliches sein.“

Matija, der Vorname des Sängers mit deutschen und slowenischen Wurzeln, wird zum Bandnamen. Klingt nicht deutsch, klingt nicht englisch, klingt eher international und erklärt sich vor dem Hintergrund, dass ohnehin viele internationale Einflüsse bei Matija eine Rolle spielen. Slowenien, die Slowakei, Jordanien, die USA, Hamburg und nicht zuletzt München sind Zutaten in dem Konglomerat, das die Band ausmacht.

Zu Matija Kovac (Vocals, Rhythmusgitarre und elektrische Blockflöte) gesellen sich Jan Salgovic (Leadgitarre, Synthesizer, Fender Rhodes), Johann Blake (Bass, Synthesizer, Backing Vocals) und Sami Salman (Drums, Percussion). Matija ist eine dieser Bands, in der jeder jedes Instrument spielt.

Wir möchten immer alle glücklich mit unseren Songs sein“, betont das Quartett. „Das geht mal schneller, mal dauert es länger“, sagen sie glaubhaft unaufgeregt. Dafür gibt es die Band auch einfach schon zu lange, man hat diverse Höhen und Tiefen bereits hinter sich. Trotz des jungen Alters der Protagonisten kann man sich auf einen langjährigen Erfahrungsschatz berufen.

Seit 2011 spielte die Band in London, Wien, Hamburg und Berlin; teilten sich Bühnen mit Wanda, Kensington, The 1975 und Catfish And The Bottlemen.

Dritter Akt. „Die Agenda“

Inspiriert von Freidenkern wie Bowie oder Warhol möchten sie „die Mauer der Normalität“ durchbrechen. Mit Einflüssen von Radiohead, Foals oder Lana Del Rey und lyrisch bisweilen von der HipHop-Poesie eines Kendrick Lamar geprägt.

Heute geht alles so schnell, dass wir verlernt haben, auf unsere innere Stimme zu hören“, erklärt Sänger Matija. „Auf diesem Album erzählen wir von einer Generation, die in sozialen Netzwerken verkümmert und sich trotzdem nah ist“, er lächelt scheu, traut sich den Satz kaum zu vervollständigen: „Es gibt Verlust und Liebe auf dem Album. Man kann beides finden.“

Gemeinsam mit Produzent Johann Scheerer (u.a. Peter Doherty, Bosnian Rainbows) gelingt der Balanceakt bei den vielseitigen und unterschiedlichen Stücken einen roten Faden beizubehalten. Schwer zu sagen, was genau alles zusammenhält. Vermutlich die Stimme von Matija. Vielleicht die Virtuosität der Band. Wahrscheinlich beides.

Es gibt so viel zu entdecken: Die schwebende Nostalgie der ersten Single „Song For Celine“ trägt verträumtes Shoegaze-Momentum in sich, hinter „5th Avenue“ verbirgt sich Upbeat-Funk, „White Socks“ ist Indie-Disko, „Justify Your Love“ ein verzweifeltes Liebeslied, „Hello My Creator“ thematisiert das Aufwachsen in einer Patchwork-Familie und „Mexico“ ist ein seelenvoller Blues, der Weite, Einsamkeit und Fernweh atmet.

Das Wort Eklektizismus drängt sich auf. Typisch für eine Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist und für die der Zugriff auf den kompletten Musikkatalog eine Selbstverständlichkeit ist. Junge Menschen, die sowohl den hippesten neuen Scheiß kennen und sich geleichzeitig durch den Beatles-Katalog gearbeitet haben. Vielleicht klingt es deshalb wie John Lennon, wenn Matija ergänzt: „Wenn wir versuchen würden, uns von Liebe und Musik leiten zu lassen, könnten wir einen Unterschied machen. Und ja“, ergänzt er, „ich weiß, wie abgedroschen das klingt.“

Musik ist mehr als nur Töne. Musik ist visuell und durchaus ideologisch. Kann Mode sein, kann Eskapismus sein, kann kulturelle und soziale Brücken schlagen. Die Macht der Kunst spielt bei Matija eine nicht zu unterschätzende Rolle. Matija sind Ästheten, Gentlemen, junge Meister, Freidenker, Punks, androgyne Dandys und Streber.

„Song for Celine“ erscheint am 12. Mai.

Das Debütalbum von Matija erscheint im Herbst 2017.

Dates

11.01.2019 Isny, Ebers Musikbar
12.01.2019 Freiburg, Räng Teng Teng
16. – 18.01.2019 ESNS, Groningen (tbc)
23.01.2019 Hannover, Lux
24.01.2019 Nürnberg, Z-Bau
25.01.2019 Essen, Hotel Shanghai
26.01.2019 Stuttgart, Schräglage
31.01.2019 Viechtach, Altes Spital
01.02.2019 Passau, Zauberberg
02.02.2019 Würzburg, Cairo
03.02.2019 Regensburg, Alte Heimat

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Matija